#FutureFriday mit Alexander Michel von dwins

12. Mai 2017

#FutureFriday mit Alexander Michel von dwins

 

Was macht dwins besser als die großen Finanzinstitute?

Aus unseren Erfahrungen bei deutschen Großbanken haben wir einen wichtigen Schluss gezogen: Die Kunden wünschen sich Services, die so einfach und bequem wie möglich sind. Niemand steht morgens auf und hat Lust über seine Finanzen nachzudenken. Wir wollen es möglich machen, dass man das auch gar nicht mehr muss. In den vergangenen zwei Jahren haben wir eine App entwickelt, die Banking viel angenehmer machen wird.

Die Rede ist vom „Finanzguru“.

Genau. Die App Finanzguru nutzt das Potenzial, das uns Big Data und die Analyse von Bankdaten heute bietet. Erstens gibt der Finanzguru dem Kunden einen genauen Überblick über all seine Verträge, die er auf Wunsch mit nur einem Klick kündigen kann. Zweitens bietet er personalisierte Spartipps. Damit kann der Nutzer etwa bei Mietwagen, Versicherungen, Nebenkostenabrechnungen, Energiekosten, ja sogar beim Bahnfahren Geld sparen. Alle Daten sind dabei mehrfach verschlüsselt und anonymisiert.

Das Thema Datenschutz ist den Deutschen sehr wichtig. Könnt ihr euch vorstellen mit einer Bank zu kooperieren, um deren Sicherheitsstandards für euch zu nutzen?

Tatsächlich befinden wir uns mit einer führenden deutschen Bank genau darüber in finalen Verhandlungen. Im vergangenen Herbst haben wir uns mit dem Finanzguru beim Deutsche Bank Hackathon gegen 150 Teams aus der ganzen Welt durchgesetzt und den ersten Platz gewonnen. Das war nicht nur ein großartiger Erfolg für unser Team, sondern hat uns gleichzeitig auch viele Türen geöffnet.

Hat euch dabei auch der Standort im Deutsche Börse Fintech Hub und die Nähe zum Frankfurter Finanzdistrikt geholfen?

Auf jeden Fall! Unser erster Unternehmensstandort war Bonn. Aber uns war damals schon klar: Wenn wir in der Fintech-Szene Fuß fassen möchten, müssen wir nach Frankfurt. Schließlich ging der Aufbau des FinTech Hubs super schnell und wenige Monate nach dem Erstkontakt mit der Deutschen Börse, konnten wir einziehen. Wir bereuen es bis heute nicht einen Tag, dass wir uns im Hub einquartiert haben.

Stichwort #FutureFriday: Wie wird es in Zukunft weitergehen mit dwins?

Unsere Vision ist es Finanzen für jedermann leicht zu machen. Mit dem Finanzguru wollen wir den Menschen einen Partner an die Seite stellen, der immer das Beste für einen herausholt. Auch wenn wir damit auf einem guten Weg sind, haben wir noch eine weite Reise vor uns. Auf dieser Reise stellen wir uns dabei immer eine Leitfrage: Würde ich dieses Produkt meinem besten Freund empfehlen? Nur wenn wir das bejahen können, sind wir stolz auf unser Produkt.

 

Über dwins:

Hinter dwins stehen die Zwillingsbrüder und Gründer Alexander und Benjamin Michel. Während Benjamin ein Duales Studium bei der Postbank absolviert und sich schon früh auf das Thema Banking fokussiert hat, gründete Alexander während seines Vollzeit-Wirtschaftsstudiums das erste Start-up. Nach gemeinsamer Station bei einer Bank, wo sie elektronisch mehr als 1,3 Milliarden Transaktionen analysierten, entschieden sich die Brüder mit dwins im Mai 2015 selbständig zu machen. Ihre Maxime: die starren Strukturen von Großbanken hinter sich lassen und als Start-up schneller sein als alle anderen. Ihre App „Finanzguru“ kommt im Juli 2017 als Beta-Version auf den Markt. Mittlerweile ist das Team inklusive der Gründer auf sieben Personen angewachsen und noch immer eigenfinanziert.

Über #FutureFriday

Wie wird euer Produkt die Zukunft verändern? Welche Vision habt ihr für euer Unternehmen? Jeder Unternehmer hat ein fernes Ziel vor Augen – und in der Social-Media-Serie #FutureFriday erzählen die Mitglieder aus dem Deutsche Börse Venture Network und dem FinTech Hub darüber. In regelmäßigen Abständen werden immer freitags neue, interessante Videos und Interviews über große Zukunftspläne veröffentlicht. Getreu dem Hashtag #FutureFriday.

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