Rooftop Talk, die Fünfte: „Ask the BaFin“

06. Sep 2017

Rooftop Talk, die Fünfte: „Ask the BaFin“

Titel: Rooftop Talk No.5

Am Anfang war die Idee, dann kam das Problem der Umsetzung: Woher bekomme ich als Startup das Geld, um meine Idee und mein Unternehmen zu finanzieren? Viele Wachstumsunternehmen nutzen deshalb Crowdinvesting als Finanzierungsmöglichkeit im vorbörslichen Stadium. Modern, flexibel – und risikobehaftet. Auch deshalb rückt Crowdinvesting immer mehr in den Fokus von Regulatoren.

Bei den fünften Rooftop Talks am 30. August im Deutsche Börse FinTech Hub sprachen daher Dr. Mareike Altmann und Dr. Jean-Pierre Bußalb von der BaFin über das Thema „In welche Richtung bewegt sich die Regulierung des Crowdinvesting-Marktes?“

Anfangs gab Dr. Mareike Altmann einen Überblick über Erlaubnisvoraussetzungen für den allgemeinen Geschäftsbetrieb von Fintechs. Wie viel Startkapital brauche ich? Wer ist ein geeigneter Geschäftsführer? (Tipp: sich erfahrene Leute ins Boot holen) Habe ich einen Geschäftsplan?

Crowdinvesting-Interessierte (Anleger, Plattformanbieter und Fintechs) versorgte Dr. Jean-Pierre Bußalb danach mit Details zur Regulierung in Deutschland und der EU. Welche Ausnahmen schafft der Gesetzgeber für Startups, da diese oft die strengen Auflagen für etablierte Unternehmen (noch) nicht erfüllen können und flexibel agieren müssen? Aber trotzdem muss auch der Anleger geschützt werden und allzu risikobehaftete Investments streng beaufsichtigt werden.

Fazit: Es sind noch nicht alle Details geregelt, aber Nutzer und Anbieter von Crowdinvesting-Plattformen können die Aufsichtsbehörden bei Unklarheiten immer ansprechen – was dann auch einige Teilnehmer des Rooftop Talk beim get-together sofort in die Tat umsetzten.

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